Behandlung
Behandlung schwerer Formen der

Neurodermitis

Der schubweise Verlauf, die unterschiedlich stark ausgeprägten Krankheitszeichen und der persönliche Leidensdruck des Patienten machen eine individuelle Behandlung erforderlich. Angepasst an die akute Krankheitsphase und dem Schweregrad wird der Arzt dabei verschiedene Arzneimittel und Therapieverfahren kombinieren.

medi
Symptome lindern, Lebensqualität verbessern

Neurodermitis ist nicht heilbar, doch dank verschiedener Therapiemaßnahmen und wirksamer Medikamente lässt sich die Erkrankung meist gut kontrollieren. Die Symptome wie z. B. der heftige Juckreiz können deutlich gelindert und erscheinungsfreie Phasen verlängert werden.

Zur Behandlung der Neurodermitis kommen Therapeutika zum Einsatz, die von außen auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden. Man bezeichnet dies als topische Therapie oder Lokaltherapie, da die Wirkstoffe direkt am Ort der Entzündung wirken. Bei schweren Formen der Neurodermitis reicht die topische Therapie allein häufig nicht aus. Dann sind Medikamente erforderlich, die innerlich wirken und in Form von Tabletten oder Spritzen verabreicht werden. Da das Medikament den gesamten Körper betrifft, nennt man diese Form der Therapie auch systemische Therapie.

Hautärzte gehen meist nach einem vierstufigen Therapieschema vor, bei dem mit zunehmendem Schweregrad weitere Therapiemaßnahmen ergänzt werden.

Stufentherapie bei Neurodermitis

stufentherapie

Auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Praxiserfahrungen erarbeiten Mitglieder medizinischer Fachgesellschaften Therapieempfehlungen, die sogenannten Behandlungsleitlinien. In den aktuellen Leitlinien zur Behandlung von Neurodermitis werden diese vier Therapiestufen vorgeschlagen.

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Aktuelle Pressemeldung

Behandlungsmöglichkeiten bei schwerer Neurodermitis

Deutsche Haut- und Allergiehilfe gibt neue Broschüre heraus

Bonn, 02.05.18 Patienten mit schwerer Neurodermitis haben einen hohen Leidensdruck. Die üblichen Behandlungsmethoden mit wirkstoffhaltigen Cremes stoßen bei den Betroffenen meist an ihre Grenzen. Sie brauchen eine Therapie, die von innen wirkt – je spezifischer, desto besser. Dank neuer Erkenntnisse über die entzündlichen Abläufe im Immunsystem haben sich nun Therapieoptionen eröffnet, die Hoffnung machen. Eine aktuelle Broschüre der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. informiert.

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