Basistherapie
Behandlung schwerer Formen der

Neurodermitis

Die regelmäßige Hautpflege bildet die Basis jeder Neurodermitistherapie. In allen Krankheitsphasen, selbst wenn keine sichtbaren Hautveränderungen erkennbar sind, muss man der empfindlichen und trockenen Haut Fett und Feuchtigkeit zuführen, um die Hautbarriere langfristig zu stärken. Die Wahl der Pflegeprodukte richtet sich dabei nach dem aktuellen Hautzustand.

Generell gilt: Je trockener die Haut, desto fetthaltiger die Pflege. Außerdem sollten Patienten darauf achten, dass die Pflegeprodukte auf Hautverträglichkeit dermatologisch getestet und für empfindliche Haut geeignet sind.

jungePflegen Sie die Haut regelmäßig!

  • Machen Sie das Eincremen der Haut zur täglichen Routine, z. B. morgens und abends vor dem Zähneputzen.
  • Cremen Sie die Haut nach jedem Baden oder Duschen, auch wenn Sie spezielle Duschöle verwenden, komplett ein.

Verwenden Sie Pflegeprodukte, die den Bedürfnissen der empfindlichen Haut gerecht werden!

  • Achten Sie auf Ihren aktuellen Hautzustand. Ist Ihre Haut sehr trocken, so sollte viel Fett in dem Pflegeprodukt enthalten sein. Ist die Haut eher reizbar und gerötet, so empfehlen sich beruhigende Cremes oder Lotionen mit geringerem Fettanteil. Generell gilt die Faustregel: Je trockener die Haut, desto fetthaltiger sollte das Pflegeprodukt sein.
  • Manche Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten (z. B. einige Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe) sind als mögliche Allergieauslöser bekannt und können empfindliche Haut reizen. Wählen Sie Pflegeprodukte, die dermatologisch getestet sind und für empfindliche Haut empfohlen werden.
  • Verwenden Sie zur Reinigung der Haut milde, seifenfreie und pflegende Waschlotionen, die den natürlichen pHWert der Haut unterstützen.
neurodermitis grHautpflege – die Basistherapie bei Neurodermitis

Ausführliche Informationen zur Basistherapie bei Neurodermitis mit zahlreichen Empfehlungen zur Hautpflege und Krankheitsbewältigung finden Sie in unserer Broschüre "Hautpflege – die Basistherapie bei Neurodermitis" und auf der dazugehörigen Webseite www.dha-neurodermitis.de.

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Experteninterview

Forschung für Neurodermitispatienten

prof bieber

Ob es darum geht, eine Erkrankung besser zu verstehen, ein neues Medikament auf den Markt zu bringen oder Informationen über die Verbreitung von Krankheiten zu erhalten: Wissenschaftliche Studien sind für den medizinischen Fortschritt unerlässlich. Doch wie aussagekräftig sind die Ergebnisse solcher Untersuchungen? Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. sprach mit Professor Dr. med. Dr. ès sci. Thomas Bieber, Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Universitätsklinikum Bonn, über klinische Arzneimittelprüfungen, wissenschaftliche Studien und eine neue Biobank.

Zum Interview (PDF)

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Aktuelle Pressemeldung

Die Entstehung des Juckens

Forscher finden neuen Behandlungsweg bei Neurodermitis

Bonn, 05.12.19 Neurodermitis ist mit drei Millionen Betroffenen in Deutschland eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen. Besonders belastend ist der Juckreiz, der auch in ekzemfreien Phasen nie ganz nachlässt. In den letzten Jahren haben Wissenschaftler immer mehr über die Ursachen herausgefunden. Die neuen Erkenntnisse ermöglichen einen neuen Ansatz zur gezielten Behandlung der Neurodermitis.

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